SPD-Ortsverein Arnbruck

Der SPD-Ortsverein Arnbruck ist eine Untergliederung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland, der ältesten Deutschen Volkspartei.

Es gibt in Deutschland ca. 12.500 Ortsvereine. Der Arnbrucker Ortsverein ist eingebunden in den Unterbezirk Regen (Kreisverband), die weitergehenden Ebenen sind SPD-Bezirksverband und SPD-Landesverband. Die Dachorganisation bildet schließlich die Bundes-SPD.

Wir sehen uns als Ansprechpartner für die Menschen und deren Belange vor Ort, und wir sind ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, die Zukunft unserer Heimatgemeinde zu gestalten.

aus der Jahreshauptversammlung vom 29. Juni 2016:

Arnbrucker SPD unter neuer Führung

Wechsel in der Vorstandschaft – Edi Reith 25 Jahre Ortsvorsitzender

jahresversammlung 2016

Die neue Vorstandschaft der Arnbrucker SPD mit (v. l.) Bürgermeister Hermann Brandl, Gemeinderat Stefan Neppl, der neue 1. Vorsitzende Robert Trum, Andreas Menacher, Hilde Schrötter, Edi Reith, Michael Schröder (halb verdeckt), Werner Gierl, Ilse Bielmeier und Gemeinderat Georg Preiß.

Arnbruck. Einstimmig wurde der bisherige Stellvertreter Robert Trum zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter sind Werner Gierl, Stefan Neppl und Andreas Menacher.

Zur Jahreshauptversammlung konnte Edi Reith neben Bürgermeister Hermann Brandl auch die SPD-Kreisvorsitzende Rita Röhrl sowie die Geschäftsführerin der Niederbayern-SPD Christine Schrock begrüßen.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Reith auf die letzten 25 Jahre zurück. Als eine der Höhepunkte seines Wirkens als Vorsitzender sah er den von der Bundes-SPD prämierten Preis „lebendiger Ortsverein“, bei der die Arnbrucker SPD 1997 auf Bundesebene den dritten Platz belegte. Grundlage dafür waren die Kinderfeste, die jahrelang abgehalten wurden und der Erlös immer für Institutionen und Vereine für die Jugendarbeit gespendet wurde. Nicht zu vergessen, so Reith, die Ausrichtung des Dorffestes 1992, aus dessen Erlös das Geschirrmobil und der Grillwagen angeschafft wurden. Dazu hatte auch der Fischereiverein mit dem Erlös eines Festes beigetragen.

Aber das wichtigste war die politische Arbeit. Stolz sei man, dass mit Hermann Brandl seit 26 Jahren ein SPDler den Chefsessel im Rathaus belegt. Wobei aber nicht die Parteizugehörigkeit wichtig sei, sondern dass ein Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger ein offenes Ohr hat. Zudem sei man im Gemeinderat seit drei Perioden mit jeweils sechs Mitgliedern vertreten und die Zusammenarbeit sei über Parteigrenzen hinweg gut, so Reith.

Beim Kassenbericht  wurde Kassierin Ilse Bielmeier von der Rechnungsprüfung eine einwandfreie Kassenführung attestiert.

Die Neuwahlen, die von Geschäftsführerin Christine Schrock gekonnt routiniert durchgeführt wurden, verliefen reibungslos und überwiegend einstimmig.

Robert Trum, bisheriger Stellvertreter, seit 20 Jahren Gemeinderat, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Gemeinderat und Jugendbeauftragter Stefan Neppl, sowie Werner Gierl und Andreas Menacher stehen ihm als gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite. Trum bedankte sich bei den neuen Mitgliedern Neppl, Menacher und Michael Schröder, der zum Schriftführer gewählt wurde, für die Übernahme von Verantwortung im SPD-Ortsverein.

Die Kasse bleibt bei Ilse Bielmeier in bewährter Hand, was auch Geschäftsführerin Christine Schrock sehr freute. Kassenprüferinnen sind weiterhin Hilde Schrötter und Hildegard Kollmer. Beisitzer sind Bürgermeister Hermann Brandl, der bisherige Vorsitzende Edi Reith und Gemeinderat Georg Preiß.

Delegierter zur Bundeswahlkreiskonferenz wurde Robert Trum, als Ersatz steht Werner Gierl bereit. Delegierter zum Unterbezirksparteitag wurde ebenfalls Robert Trum, Ersatzdelegierte sind Eduard Reith, Ilse Bielmeier und Michael Schröder.

Rita Röhrl dankte Reith für sein Wirken als Vorsitzender seit 25 Jahren. Edi war nicht nur ein aktiver und vorbildlicher SPD-Vorsitzender , sondern auch ein geschätztes Mitglied im SPD-Kreisvorstand, „wo er immer zur Stelle war, wenn man ihn brauchte“, so Röhrl. Auch für den neuen Vorsitzenden hatte sie nur lobende Worte, denn schließlich sei Trum bisher „einer gewesen, der im Hintergrund viel für den Ortsverein und den Kreisverband geleistet hat.“ Der neuen Vorstandschaft wünschte sie weiterhin ein glückliches Händchen. „Die SPD ist eine Partei, die gerne diskutiert, und bei der man auch gerne unterschiedlicher Meinung sein darf. Man muss aber am Schluss zu einem guten Ergebnis kommen und dann sollten alle an einem Strick ziehen“, mahnte die Kreisvorsitzende.

Bürgermeister Hermann Brandl lobte in seinem Bericht über die aktuelle Gemeindepolitik die gute fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Gemeinderat. Er dankte den neu Gewählten für ihre Bereitschaft, nicht nur in Vereinen in denen sie sich einbringen, sondern nun auch in einer politischen Vereinigung sich zu engagieren. Mit dieser jungen Mannschaft sei der SPD-Ortsverein für die Zukunft gut gerüstet, so Brandl.

Die Abstimmungen zur neuen Wasserversorgung wurden im Gemeinderat immer mehrheitlich gefasst, wofür er den Gemeinderatsmitgliedern dankte. Ebenso mehrheitlich einig sei man sich, alle Anstrengungen zu unternehmen, um das Panoramabad erhalten zu können. Mit der neuen Tourist-Info im Glasdorf  Weinfurtner, gemeinsam mit Drachselsried werden neue Wege beschritten, was auch den Zusammenhalt der beiden Zellertalgemeinden wiederspiegelt.

Dass das Wohl der Gemeinde auch für den neuen SPD-Vorsitzenden im Mittelpunkt seines Wirkens steht, machte er unumwunden deutlich: „Ich suche keine Konfrontation, sondern nach Lösungen“, so Trum.