Edi Reith bleibt Vorsitzender – Hermann Brandl und Robert Trum sind Stellvertreter
Es war keine große Überraschung, als die neue Vorstandschaft der Arnbrucker SPD gewählt wurde, bis auf ein paar kleinere Veränderungen bleibt es personell bei der bewährten Mannschaft um den Vorsitzenden Edi Reith.
Er wurde schließlich mit einer Enthaltung wieder zum Vorsitzenden gewählt. Bürgermeister Hermann bleibt sein Stellvertreter, ebenso wie Robert Trum, der auch das Amt des Schriftführers inne hat. Die Kasse bleibt ebenso weiterhin in treuer Hand von Ilse Bielmeier. Als Beisitzer wurden Georg Preiß, Johann Vogl, Günther Graßl, Carsten Piller und Nebel Helmut gewählt. Neu in der Vorstandschaft sind Werner Gierl und Berta Freimuth. Als Kassenprüfer fungieren Hildegard Kollmer und Otto Wieser.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Reith auf das sehr gute Abschneiden der Liste SPD/Parteifreie Bürger bei der Kommunalwahl zurück, bei der die sechs Sitze gehalten wurden. Bürgermeister Brandl hat mit 78 Prozent wieder ein hervorragendes Ergebnis eingefahren. Seine erfolgreiche und sachliche Arbeit im Kreistag wurde mit dem Vorsitz im Bayerischen Gemeindetag des Kreises Regen belohnt. Das zeugt von der Wertschätzung, die dem Arnbrucker Bürgermeister im Landkreis entgegen gebracht wird. „Die zwei vergangenen Jahre“, so Reith, „waren von konstruktiver Arbeit im Gemeinderat geprägt“.
Im Jubiläumsjahr sei die Arnbrucker SPD im Vereinsgeschehen eingebunden gewesen. Beim Festzug wurde ein eigener Wagen gestellt, der das Besenbinderhandwerk darstellte. Das Kinderfest, welches zusammen mit Parteifreien Bürgern veranstaltet wurde, war in jeder Hinsicht ein Erfolg, und ein Spaß für Jung und Alt.
Hermann Brandl ging auf kommunalpolitische Themen ein. So sei man zur Zeit dabei, die Wasserversorgung für Arnbruck und Thalersdorf zu modernisieren. Auch der Neubau des Leichenhauses und die Errichtung einer Urnenwand oder –feld wird weiterverfolgt, aber die Grundstücksverhandlungen konnten noch nicht abgeschlossen werden. Ebenso wird versucht das Panoramabad-Defizits zu senken, um dieses auf Dauer erhalten zu können. Auf Anregung aus der Runde kam man überein, auch das Thema Verkehrsberuhigung im Ort nochmals aufzugreifen.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Robert Sommer lobte in seiner Rede die Arbeit des Arnbrucker Bürgermeisters und des SPD-Ortsvereins. Er schwor die Genossen auf eine bessere Zusammenarbeit der Ortsvereine ein.
Gänzlich unzufrieden zeigten sich die Genossen mit der großen Politik in München und Berlin. „Die frühere Regierung aus SPD und Grünen wurde von der damaligen Opposition stets als „Chaos-Regierung“ tituliert.“ Dass dies jedoch gut für die derzeitige zerstrittene schwarz-gelbe Regierung zutreffe, meinte der stellvertretende Vorsitzende Robert Trum. „Die derzeitige Regierung hinterlasse noch dazu den Eindruck, käuflich zu sein, wenn man die Senkung des Mehrwertsteuersatzes und die Verlängerung der Atomlaufzeiten und die dazu passenden Spenden an CSU und FDP genauer betrachtet.“
Mit der SPD als Partner hatte die vorige Regierung viel auf den Weg gebracht und die Kanzlerin Merkel hat die Lorbeeren eingefahren. Wie viel sie dazu beigetragen hat, kommt jetzt zum Vorschein, wo sie keinen Partner mehr hat, der die Kastanien aus dem Feuer holt.
„Wenn man das Desaster um die Bayern LB und das „Krisenmanagement“ um die Griechenlandhilfe betrachtet, muss der Eindruck erweckt werden, dass die derzeitigen Politiker in München und Berlin verantwortungslos mit dem Geld umgehen. In diesem Ausmaß wurde das Steuerzahlergeld noch nie verbrannt“, so Reith.
Bild: Die Führungsriege der Arnbrucker SPD. (v.l.) Carsten Piller, Georg Preiß, stelv. Kreisvorsitzender Robert Sommer, Bgm Hermann Brandl, Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock, Vorsitzender Edi Reith, Robert Trum, Berta Freimuth, Werner Gierl und Ilse Bielmeier.