SPD präsentiert eigene Gemeinde nicht ohne Stolz

SPD-Landtagskandidatin informierte sich über Arnbruck – gute Gespräche mit dem Ortsverein

 bettina bloehm skywalk

Genossen den malerischen Ausblick auf die Zellertalgemeinde von der Aussichtsplattform „Skywalk“:
v.l.n.r.: Werner Gierl, Ortsvorsitzender Robert Trum, Stefan Neppl mit Sophia, Landtagskandidatin Bettina Blöhm und Andreas Menacher

Stark beeindruckt zeigte sich Bettina Blöhm von der Gemeinde Arnbruck. Sie war der Einladung des SPD-Ortsvereins Arnbruck gerne gefolgt und machte einen kleinen Ausflug in die Zellertalgemeinde.

Mit den strukturschwachen Regionen im ländlichen Raum ist die wissenschaftliche Mitarbeiterin von Staatssekretärin MdB Rita Hagl-Kehl bestens vertraut. Sie stammt aus Thurmansbang und kandidiert im Stimmkreis Regen/Freyung-Grafenau als Direktkandidatin für die SPD.

Umso mehr freut sie sich, wie engagiert sich Gemeinden und ihre Bewohner gegen den Trend der Abwanderung in Ballungszentren entgegenstellen, indem sie sich um gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort bemühen. Es sei alles andere als einfach, Grundstücke für Bebauungs- und Gewerbegebiete zu bekommen, wussten die SPD-Gemeinderäte Robert Trum und Stefan Neppl zu berichten, doch sei das der Schlüssel dafür, um junge Familien in der Gemeinde zu halten. Wenn man vor Ort attraktiven Wohnraum und qualifizierte Arbeitsplätze habe, müsse niemand seine Heimatgemeinde verlassen. 

Robert Trum gab auch einen kleinen Einblick in den Arnbrucker Haushalt: die 1950 Einwohner zählende Gemeinde habe ein Haushaltsvolumen von rund 6 Mio. Euro und habe durch eine strenge Haushaltkonsolidierung und Stabilisierungshilfe den Schuldenstand in den letzten sieben Jahren um 1,5 Mio. Euro reduzieren können. Um die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen, seien im Investitionsplan für 2018/2019 insgesamt 3,75 Mio. Euro an Investitionen in die Gemeinde vorgesehen. Die größten Posten sind hierbei der Breitbandausbau für schnelles Internet, energetische Sanierung von Schule und Panoramabad, sowie die gemeindliche Wasserversorgung. Für die Investitionen seien teilweise bis zu 90% an Zuschüssen zugesagt.
Für ein aktives Dorfleben sorgen an die 40 Vereine und Gruppen. Als ein Beispiel für den großen Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde lobte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Andreas Menacher den gerade erst errichteten Wasserspielplatz im Arnbrucker Panoramabad, bei dem über 1500 Arbeitsstunden für den Bau in Eigenregie kostenlos erbracht wurden.

Bei einem kleinen Spaziergang auf die Aussichtsplattform „Skywalk“ erläuterte Bettina Blöhm ihre Ziele für Bayern: Sie möchte ihre Heimat - den Bayerischen Wald - stärken, und vor allem den Menschen vor Ort helfen. Sie möchte sich dafür stark machen, dass Kommunen die notwendige finanzielle Ausstattung bekommen, um auch die soziale Infrastuktur für die Menschen bereitstellen zu können. Sie nannte als Beispiel hierfür die Schulschwimmbäder, so wie es bei auch bei Arnbruck der Fall sei.

Vor allem müsse man endlich wieder zurückkommen zu einer sachlichen Politik , denn „was Seehofer zur Zeit abzieht, macht Bayern lächerlich und schadet der ganzen Bundesrepublik“, so Blöhm.

Nach einem Spaziergang durch den eindrucksvollen Park im Glasdorf Weinfurtner ließ man den Tag bei guten Gesprächen noch auf der auf der Terrasse des Gasthofes „Zur Poschinger Hütte“ ausklingen.

bettina bloehm poschinger huette